In letzter Zeit hat das Online-Katzenmagazin Pfotenhieb einige lesenswerte Artikel zum Thema Ernährung veröffentlicht.
Der jüngste Artikel befasst sich mit pflanzlichen Inhaltsstoffen im Fertigfutter, welche immer häufiger von den Herstellern beworben werden und diesen “besonderte Heilkräfte” nachsagen. Weiterhin befasst sich der Artikel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Knoblauch, welche schon länger als bedenklich für Katzen gelten.
Weiter geht’s mit den letzten Futterskandalen und der Frage, ob man (eher) auf der sicheren Seite ist, wenn man das Futter für die Katze selbst zusammenstellt (BARF etc.). Zum Artikel geht es hier.
Der Artikel Die Bürokratie des Katzenfutters befasst sich mit der aktuellsten EU-Verordnung und deren Folgen. Als erster zieht sich der Futtermittelhersteller Eagle Pack vom europäischen Markt zurück.
Sehr zu empfehlen ist nicht nur die Buchempfehlung von “Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter“, sondern vor allem das Buch selbst. Das Buch ist nicht nur für Halter von Katzen oder anderen Haustieren zu empfehlen, sondern eigentlich für jeden Menschen der “modernen” Konsumgesellschaft …
Update: Ein weiterer Artikel befasst sich mit dem Thema Nahrungsergänzung: was ist sinnvoll und was im Falle einer Überdosierung sogar gefährlich …
Ein genereller Rat zum Schluss – man sollte sich immer bewusst sein: Die Werbung für Futtermittel zielt auf uns Menschen ab, denn wir kaufen es – nicht die Tiere selbst. Wenn man sich dies vor Augen hält und sich informiert, auf das “Kleingedruckte” der Verpackungen schaut und diese Informationen der Werbung vorzieht, wird es einem die Katze früher oder später danken.