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Die Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze verkörpert die Eigenschaften

  • sanfmütiger, verschmuster und verspielter Charakter
  • natürliches Aussehen und außergewöhnliche Schönheit
  • starkes Auftreten mit einem extrem lieben Wesen
  • wachsamer Blick mit souveräner Ruhe
  • neugieriges und intelligentes Verhalten

… ein fast schon unbeschreiblicher Charakter.

Sarek's Riana

Sie wird den “natürlichen Rassen” zugerechnet und gehört neben der Maine-Coon- und der Ragdoll-Katze zu den größten Katzenrassen. Ihre Erscheinung verdankt die Norwegische Waldkatze dem extremen Klima in ihrer skandinavischen Heimat.

Sie besitzt ein doppellagiges Fell aus dichter Unterwolle und aus stark wasserabweisendem Deckhaar, welches durch eine dünne Schicht aus noch längeren Haaren (Deckhaare), die fein über dem Fell liegt, unterstützt wird. Wie fast alle Katzen aus gemäßigten und polaren Breiten verändert auch die Norweger jahreszeitlich die Dichte ihres Fells, um sich optimal vor Kälte zu schützen. Die Norweger trägt im Winter wie auch die Sibirische Katze ein charakteristisch dickes Winterfell, es ist unter dem Bauch, am Hals, an Brust und am Schwanz besonders lang und dicht, so dass auch klirrende Kälte von minus 30 Grad ihr nichts anhaben kann. Die langen, glänzenden Deckhaare sind bei der Norwegischen Waldkatze leicht ölig, daher schwer herabfallend und somit Wasser abweisend, damit auch keine Nässe an die Haut kann. Das Fell der Norweger ist nicht so seidig, wie das der Main Coon, sondern wirkt eher ein bisschen zottig.

Zwischen den Ballen der Pfoten befinden sich die so genannten “Schneeschuhe”, das sind mehrere cm lange Haarbüschel, die dazu dienen, den Schnee zwischen den Ballen fern zu halten, damit sich dort kein Schnee festtreten kann. Im Sommer ist das Unterfell meist sehr spärlich entwickelt, oft lassen nur die langen Schwanzhaare auf eine Halblanghaarkatze schließen. Bei nicht-kastrierten Katzen ist der Unterschied von Winterfell zu Sommerfell wesentlich größer.

Die Norwegische Waldkatze hat einen langgestreckten Körper und hohe Beine, im Gegensatz zur Maine-Coon und zur Sibirischen Katze sind ihre Hinterbeine höher als die Vorderbeine. Das Gesicht der typischen Norwegerkatze ist dreieckig, die Ohren sind hochplatziert und innen mit starken Fellbüscheln versehen, oft tragen sie auch luchsartige Haarpinsel.

Die sehr langen Schnurrhaare unterstreichen die Dreiecksform des Gesichtes, die Halskrause soll gut entwickelt sein, an den Beinen trägt die Norweger Knickerbocker. Der Schwanz ist lang und buschig. Die Nase trägt keinen Stopp, sie ist lang und vollkommen gerade, das Kinn ist kräftig. Die Norweger ist erst im Alter von 3 bis 4 Jahren ausgewachsen, dann erreicht sie ihre volle Größe.

Da Norweger nicht künstlich gezüchtet sind, sondern sich lange Zeit natürlich entwickelten, haben sie fast keine der bei anderen, seit Jahrhunderten gezüchteten, Rassen oftmals auftretenden Zucht-Probleme. Nach ca. 63 Tagen Trächtigkeit bekommt sie in der Regel 4 bis 6 gesunde, kräftige Jungtiere.

Zu den erstaunlichsten Fähigkeiten dieser Katzen gehört es, in einer Spirallinie mit dem Kopf voraus von Bäumen herunterklettern zu können. Die Norwegische Waldkatze kann sehr hoch springen und sehr gut klettern, in ihrer Heimat ist sie es sogar gewohnt auf glatten Felsen zu klettern.

Quellen: